Der Fachkräftemangel ist in aller Munde und macht es Unternehmen schwer, an qualifiziertes Fachpersonal zu kommen. Vor allem die handwerklichen Berufe, wie Mechaniker und Elektriker (m/w/d), stehen dabei ganz oben auf der Liste. Danach folgt der MINT-Bereich, also MitarbeiterInnen aus dem Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Bereits heute ist es eine Herausforderung für viele Unternehmen, genau diese Zielgruppe zu erreichen und für sich zu gewinnen. Der Grund für fehlende Bewerbungen wird dann meist auf den Fachkräftemangel zurückgewiesen. Dabei steht uns der wahre Fachkräftemangel erst bevor:

Laut dem Statistischen Bundesamt sank im Jahr 2020 die Zahl der neuen Ausbildungsverträge um 9,4% im Vergleich zum Vorjahr – damit hat Deutschland einen neuen Minusrekord seit Aufzeichnung der Statistik erreicht.¹ In Zukunft werden also erst wirklich weniger ausgebildete Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zu finden sein. Dazu kommt, dass Akademiker-Berufe immer weiter im Trend steigen.


Die alleinige Ausschreibung einer Stelle wird bei vielen Berufen nicht ausreichend sein, um junge Menschen für einen Beruf zu begeistern, denn häufig sind Jugendliche in ihrer Berufswahl orientierungslos und überfordert mit der Fülle an Angeboten, Einflüssen des Elternhauses und / oder Freunden.


 Was können Sie als Arbeitgeber also tun?
 

1. Frühzeitiges Akquirieren ist das A und O!

Sie möchten Ihre Ausbildungsplätze für September 2021 besetzen, aber fangen erst an im März 2021 nach Azubis zu suchen? Das ist häufig viel zu spät.

Die meisten Schüler bewerben sich bereits, bevor sie ihr Abschlusszeugnis in der Hand haben, um eine gewisse Sicherheit zu haben. Wir empfehlen, bereits 1 - 2 Jahre davor anzufangen, die Ausbildungsstellen auszuschreiben. Dabei macht es allerdings wenig Sinn, die Stellen auf Jobbörsen zu stellen oder in Zeitungen zu inserieren. Die Anzahl der SchülerInnen, die sich täglich auf diesen Portalen aufhält, ist wohl relativ gering. Gerade bei dieser Zielgruppe, ist es umso wichtiger, diese dort zu erreichen, wo sie sich auch tatsächlich täglich aufhalten. Dabei spielt vor allem die mobile Aktivität eine Rolle. Egal ob über Apps, Tik Tok oder andere Social Media Plattformen.


Kleiner Tipp:
Unsere Smart Search Anzeigen macht die SchülerInnen aus Ihrer Umgebung ausfindig und spielt diesen Ihre Stellenanzeige kontinuierlich aus.

2. Stärken Sie Ihre Konkurrenzsituation!

Erreichen Sie in Ihrem Umkreis die maximale Bekanntheit. Meistens bewerben sich SchülerInnen bei den Firmen, von denen sie schon einmal etwas gehört haben oder wo viele aus deren Bekanntenkreis arbeiten. Erreichen Sie durch Werbung, Google for Business, Messeauftritten und Mitarbeiter Marketing Aktionen eine größere Reichweite und Bekanntheit. Dabei ist es wichtig, dass Sie konsequent bleiben und Ihr Marketing über Jahre hinweg durchziehen. Nur so bleiben Sie auch im Bewusstsein und erreichen die gewünschte Omnipräsenz in Ihrer Region.

3. Seien Sie dauerhaft sichtbar als Arbeitgeber!

Wie schon in Punkt 2 erwähnt, ist es unglaublich wichtig, dass Sie eine dauerhafte Präsenz erzeugen. Unser All In One Tool kann Ihnen dabei behilflich sein, in dem Sie eine Karriereseite kostenlos dazu erhalten, auf der Sie alle Ihre Stellenangebote quasi zum Nulltarif inserieren können. Bis zu 20 Stellen werden dabei ohne weitere Kosten auf Meta-Jobbörsen, Google for Jobs, unserem Facebook Jobskript, XING uvm. verteilt. Wir erstellen Ihnen dabei auch gerne eine Azubi-Seite, auf der alle relevanten Informationen für die SchülerInnen eingesehen werden können.

Versetzen Sie sich dafür in die Lage eines 16-Jährigen, noch unsicheren Teenies. Welche Informationen sind wichtig? Was erwartet ihn? Welche beruflichen Chancen bieten Sie diesem in der Zukunft mit einer Ausbildung bei Ihnen?

4. Kooperieren Sie mit Schulen!

Kooperieren Sie mit Schulen in Ihrer Umgebung und bauen Sie sich so einen direkten Weg zu Ihren Wunschkandidaten. Bieten Sie Praktika an und halten Sie beispielsweise Vorträge über Ihre Berufsausbildungen und Branche. Eine andere Möglichkeit ist es, Flyer oder Plakate in den Schulen auszustellen mit Ihren jeweiligen Ausbildungsberufen. Rufen Sie dazu einfach im Sekretariat an und fragen Sie nach. Meistens ist das gar kein Problem.

Sie brauchen Hilfe bei der Erstellung der Flyer inkl. QR-Code mit 60-Sekunden-Bewerbungsprozess im Hintergrund? Gerne können Sie sich dazu bei uns melden 07771 – 91 44 44.

5. Bieten Sie Ihren Azubis Perspektiven!

Schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe, in dem Sie Ihre Azubis langfristig in Ihren Unternehmen beschäftigen. Damit sind Sie abgesichert und schaffen direkten Nachwuchs, sollte ein langjähriger Mitarbeiter (m/w/d) in Rente gehen. Ihre Stellen bleiben so laufend nachbesetzt. Für Ihre potenziellen Azubis bietet es eine Motivation und Sicherheit, was die Ausbildungsstelle bei Ihnen attraktiver macht.

Fazit

Mit diesen Tipps bauen Sie sich langsam, aber sicher eine Pipeline an jungen, interessierten Menschen auf. Je länger und konsequenter Sie das durchziehen, desto mehr Menschen werden auf Ihr Unternehmen aufmerksam, bis Sie irgendwann fast nichts mehr investieren müssen.

Mit neuen Lehrlingen wirken Sie auch dem Fachkräftemangel in Ihrem eigenen Betrieb entgegen, sodass sich dieses Problem bei ihnen nicht widerspiegelt und Sie Ihre Aufträge weiterhin abwickeln können, Neukunden annehmen können, sowie zufriedene Mitarbeitende haben. Denn nur mit gut ausgebildetem und gut gelauntem Personal, ziehen Sie weitere Kunden an und können Ihr Unternehmen weiter skalieren und Marktanteile sichern.


Sprechen Sie mit uns – wir haben Erfahrungen in nahezu allen Branchen und teilen unsere Erfahrung gerne mit Ihnen, optimieren Ihren Auftritt und geben Ihnen neuen Input sowie einfach zu bedienende Tools an die Hand, die Ihnen den Arbeitsalltag erleichtern. Wir freuen uns auf Sie!

(alle Texte sprechen grundsätzlich genderneutral alle Geschlechter an, aus Gründen der einfachen Lesbarkeit wird auf weitere Ausführungen zu Geschlechtsmerkmalen verzichtet.)

¹ Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland (2021): Zahl der neuen Ausbildungsverträge im Jahr 2020 um 9,4% gesunken, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/04/PD21_187_212.html (Pressemitteilung Nr. 187 vom 14. April 2021)


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