Um eine Zielgruppe in Facebook definieren zu können, ist es manchmal notwendig sein Produktangebot oder Dienstleistungs-Portfolio genau unter die Lupe zu nehmen. Je genauer und spitzer Sie die Zielgruppe definieren können, umso besser. Überlegen Sie daher, bei einem allzu großen Angebot, sich auf eine Kernkompetenz zu konzentrieren.

 

Der perfekte Facebook Auftritt ist für kleine und mittelständische Unternehmen Gold wert. Bei Facebook müssen Sie genau wissen, wen Sie ansprechen möchten. Wer soll sich von Ihrem Unternehmen angesprochen fühlen? Wen wollen Sie mit Ihrem Posting erreichen? Wer soll mit Ihren Postings interagieren? Wen möchten Sie zu einem loyalen Kunden machen?

 

Verwenden Sie diese Vorlage zur Erstellung Ihres Ziel-Kunden. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten Avatar. Je genauer Sie diesen Musterkunden bestimmen, desto einfacher werden Ihnen die nächsten Schritte bei der Erstellung Ihres perfekten Facebook Auftritts fallen.

 

 

 

 

 

KUNDENAVATAR

 

Alter:

 

Einkommen: Geschlecht:
Job:

 

Beziehungsstatus: Bildungslevel:
Wohnort:

 

Sonstiges: Präferenzen:
Hobbies:

 

   
Beeinflussbar durch:
Herausforderungen / Schmerzpunkte: Ziele, Wünsche,

Werte:

Einwände, Hürden,

Kaufentscheidung

 

 

 

 

 

 

 

  1. Möglichkeiten der Postings

Manche Experten raten zu Bewegtbild, andere wiederum zu Galerien oder viel Text. Wir raten Ihnen, am besten durch Testen herauszufinden, welche Formate Ihre Ziel-Gruppe am meisten anspricht. Sie werden sehr bald ein Gefühl dafür bekommen, welche Formate die meisten Interaktionen, also Likes, Kommentare oder ein Teilen des Beitrages, erhält.

 

Die folgenden Formate können Sie verwenden und testen:

  • Fotos
  • Link-Beiträge auch auf interne oder externe Quellen (extern mit Quellenangabe)
  • Text-Beiträge
  • Umfragen
  • Gewinnspiele (hier auf die Facebook Richtlinien achten)
  • Videos
  • Live-Videos
  • GIF-Animationen

 

Um sich nicht im Posting Wirrwarr zu verlieren, empfehlen wir Ihnen einen Social Media Plan zu verwenden und/oder ein Programm wie Hootsuite oder Blog to Social. Hierbei können Sie zum Beispiel alle Beiträge pro Monat einstellen und automatisiert auf verschiedenen Plattformen posten lassen.

 

  1. Die Sprache der Zielgruppe

Von Anfang an, sollten Sie definieren, welche Sprache Sie verwenden möchten. Soll die Ansprache Ihrer Zielgruppe mit Du oder Sie erfolgen?

Unser Tipp: sprechen Sie eher eine jüngere Zielgruppe an, verwenden Sie dementsprechend die Ansprache mit „Du“. Möchten Sie lieber eine Zielgruppe im Alter ab 35 ansprechen, erhalten Sie voraussichtlich eine größere Akzeptanz mit der „Sie“ Ansprache.

Sie können die Varianten auch ein oder zwei Wochen testen, um herauszufinden, was besser ankommt.

 

  1. Welche Beiträge sollten Sie posten?

Die Regel lautet immer: verkaufen Sie nie bei Facebook im ersten Schritt. Außer Sie schalten eine Werbeanzeige. In erster Linie geht es darum, Vertrauen aufzubauen und Ihren USP zu kommunizieren. Was genau unterscheidet Sie von Ihrer Konkurrenz? Woran könnte Ihre Zielgruppe wirklich interessiert sein?

Denken Sie daran, dass der Inhalt Ihrer Postings in erster Linie nicht kommunizieren soll, was Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung „technisch“ kann – sondern wie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung das Leben Ihres Kunden verbessert in der Praxis. Was hat Ihr Kunde davon, wie erleichtert es sein Leben, Arbeitsleben, Beziehung etc.

Denken Sie daran am Ende Ihres Posts auf weitere Webseiten oder Formulare zu verlinken, sodass der Kunde immer die Möglichkeit hat, mehr von Ihnen zu erfahren und Sie die Möglichkeit haben, den Kunden von Facebook auf Ihre Webseite zu bekommen.

 

  1. Wie funktioniert Facebook eigentlich?

Viele Unternehmen haben das Problem, dass sie nie über eine gewisse Reichweite hinauskommen. Dies liegt daran, dass Facebook etwas Gravierendes in seinen Einstellungen verändert hat. Wenn man sich vorstellt, wie viele Postings, Kommentare, Shares und Likes, Facebook tagtäglich verarbeitet kann man sich denken, wie der eigene News-Feed jeden Tag überschwemmt werden würde. Jeder Post Ihrer Freunde, deren Freunde, der gelikten Gruppen, der Unternehmensseiten und Prominenten, denen sie folgen – generieren unbeschreiblich große Datenmengen. Seit einigen Jahren gibt es daher den sogenannten Edge Rank Algorithmus, der mit einer mathematischen Formel berechnet, wie groß die Reichweite Ihrer Beiträge auf Facebook ist. Dies hat zweierlei Auswirkungen: Zum einen erhalten Sie nicht alle Beiträge angezeigt deren User sie abonniert haben, zum anderen werden Beiträge die Sie posten ebenfalls nicht allen Personen die Ihre Seite abonniert haben, ausgestrahlt.

 

Wie löst man nun dieses Problem? Der genannte Algorithmus besteht im Allgemeinen aus fünf Faktoren:

 

  • Interaktion der Nutzer
  • bevorzugtes Format
  • Performance der letzten Beiträge
  • negatives Feedback und
  • das Alter der Beiträge

 

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